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Weiterhin Probleme mit eindringendem Wasser im Stadtarchiv – Umbau der Pestalozzischule muss beschleunigt werden

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In regelmäßigen Abständen berichten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Stadtarchiv von Problemen durch eindringendes Regenwasser. Obwohl der Umzug des Stadtarchivs in das Gebäude der ehemaligen Pestalozzischule bereits beschlossene Sache ist, ziehen sich die Planungen für den notwendigen Umbau in die Länge. Die Sozialliberalen haben beantragt, dass die Planungen beschleunigt werden, um weitere Beschädigungen an den im Stadtarchiv gelagerten Dokumenten zu verhindern.

Bereits vor anderthalb Jahren wurde vom Stadtrat der Umzug des Stadtarchivs in die ehemalige Pestalozzischule beschlossen. Um das Archiv in dem ehemaligen Schulgebäude unterbringen zu können, sind jedoch umfangreiche Umbauarbeiten notwendig. Bedauerlicherweise ziehen sich die Planungen weiter hin. Erst im Oktober dieses Jahres wird der beauftragte Architekt eine Vorplanung eine genaue Kostenschätzung vorlegen.

In der Zwischenzeit spitzt sich die Lage am aktuellen Standort des Stadtarchivs unterhalb des Parkdecks im Stadthaus weiter zu. Bereits 2002 entdeckte man in den Decken der Archivräume erste Risse. Seitdem dringt immer wieder massiv Regenwasser ein und gefährdet dort gelagerte historische Dokumente. Regelmäßig müssen Maßnahmen ergriffen werden, um beschädigte Archivalien zu retten und Schimmelbefall vorzubeugen.

Eindringende Nässe ist jedoch nur eines der Probleme, mit denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu kämpfen haben. Bereits jetzt müssen zusätzliche Räumlichkeiten angemietet werden, da im Keller des Stadthauses nicht ausreichend Platz für die Unterbringung des gesamten Bestandes vorhanden ist. Zudem entsprechen die Netzwerkverbindungen und die Technik nicht mehr den aktuellen Anforderungen an ein modernes Archiv.

Die Sozialliberalen haben die Verwaltung in einem Dringlichkeitsantrag dazu aufgefordert, die Planungen zu beschleunigen. Demnach soll der Umbau der Pestalozzischule bis spätestens Ende des Jahres eingeleitet werden, damit rasch mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.

„Obwohl die Pläne im Stadtarchiv bereits seit mehr als 15 Jahren bekannt sind, dauerte es bis zum letzten Jahr, bis sich der Stadtrat auf einen neuen Standort einigen konnte. Seitdem ist nicht viel passiert. Dabei birgt jeder weitere Wassereinbruch die Gefahr, dass Dokumente aufgrund von Schäden unwiederbringlich verloren gehen", so Felix Kopinski, Fraktionsvorsitzender der Sozialliberalen. „Insofern mussten wir mit Verwunderung zur Kenntnis nehmen, dass die Mitglieder des Kulturausschusses unseren Antrag als nicht dringlich bewertet haben. Da im Stadtarchiv viele Dokumente gelagert werden, die für Bonn historisch von großer Bedeutung sind, bleibt nur zu hoffen, dass ihre Kollegen im Stadtrat eine andere Sichtweise haben", so Kopinski weiter.

Dringlichkeitsantrag Verlagerung des Stadtarchivs

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