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Wegen Problemen bei der Sanierung der Beethovenhalle: Sozialliberale und SPD beantragen Ratssondersitzung

Beethovenhalle Bonn

Die Schwierigkeiten bei der Sanierung der Beethovenhalle nehmen kein Ende. Nachdem die Kosten in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen sind, musste die Verwaltung vor einem Jahr vermelden, dass das Konzerthaus nicht rechtzeitig für das große Beethovenjubiläum fertiggestellt wird. Als Reaktion auf diese Hiobsbotschaft hatten die Sozialliberalen eine Ratssondersitzung beantragt, in der von der Verwaltung Maßnahmen genannt wurden, mit denen die Probleme in den Griff bekommen werden sollten.

Leider konnte die Verwaltung dieses Versprechen jedoch nicht einlösen. Statt für Ordnung zu sorgen, haben die Verantwortlichen offenbar vollkommen die Kontrolle verloren. So wurden auf der Baustelle Firmen vermutet, die ihre Arbeit jedoch angetreten haben. Da hierdurch die Verzögerungen im Bauablauf immer größer geworden sind, wird die Beethovenhalle laut einer Analyse der Firma Drees & Sommer erst in 2022 fertiggestellt werden.

Bereits in der Vergangenheit haben die Sozialliberalen die unzureichende Informationspolitik der Stadtverwaltung kritisiert. Bedauerlicherweise hat die Verwaltung es ein weiteres Mal versäumt, die Ratsgremien zu informieren. Stattdessen haben die Kommunalpolitiker über die Presse von der Problemen erfahren.

„Wir erwarten eine umfassende Information der von den Bonnerinnen und Bonnern gewählten Vertreterinnen und Vertreter durch die Verwaltung und haben daher heute gemeinsam mit der SPD-Fraktion eine Sondersitzung des Rates beantragt. Eines ist klar: Die ‚Salami-Taktik' bezüglich der Kommunikation von Problemen muss aufhören", so Sebastian Kelm, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Sozialliberalen. „ Wir erwarten, dass in der Sondersitzung alle Fakten auf den Tisch kommen. Erst dann kann die Politik entscheiden, ob es ein Weiterbauen nach dem Motto ‚Koste es, was es wolle' geben kann", so Kelm weiter.

„Spätestens jetzt muss innegehalten und geprüft werden, an welchen Stellen Einsparungen möglich sind. Es geht um die Sanierung der bestehenden Beethovenhalle und nicht um den Bau eines tiefergelegten Probenraumes für das Orchester, der aktuell enorme zusätzliche Kosten verursacht" schlägt Felix Kopinski, Fraktionsvorsitzender der Sozialliberalen, vor.

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