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Verspätungen im SPNV in 2018 weiter gestiegen – Sozialliberale fordern Abhilfe

Verspätungen

Im vergangenen Jahr haben die Verspätungen im Schienenpersonennahverkehr weiter zugenommen. Wie es konkret um die Pünktlichkeit von Zügen in Bonn bestellt ist, ist nicht bekannt. Um dies in Erfahrung zu bringen, haben die Sozialliberalen eine Anfrage an die Verwaltung gestellt.

Wie der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) kürzlich bekanntgab, ist die Pünktlichkeit im Schienenpersonennahverkehr in 2018 weiter gesunken. Ob Wetterkapriolen, Baustellen oder nicht einsatzfähige Fahrzeuge – nicht alle Probleme sind hausgemacht. Für Pendlerinnen und Pendler, für die die Verspätungen zum Alltag gehören, wird dies trotzdem nur ein schwacher Trost sein.
Zumindest gefühlt müssen die Fahrgäste, die auf der Rheinschiene unterwegs sind, besonders oft warten. Wie viele Züge tatsächlich pünktlich am Bonner Hauptbahnhof ankommen, lässt sich leider nicht sagen. Denn den vom Nahverkehr Rheinland (NVR) herausgegebenen Qualitätsberichten sind lediglich Daten für das gesamte Verbandsgebiet zu entnehmen, die auf Durchschnittswerten an bestimmten Messpunkten basieren.

Konkrete Zahlen zu Zugverspätungen an den Bonner Bahnhöfen zu erfahren ist aus zwei Gründen von Interesse: Einerseits lassen sich aus den Daten möglicherweise generelle Probleme ablesen, die anschließend von politischer Seite gezielt angegangenen werden können. Andererseits sind die Werte auch aus finanzieller Perspektive von Bedeutung. In den Verträgen zwischen dem Verkehrsverband und den beauftragten Verkehrsunternehmen sind Sanktionsmechanismen für nicht oder nur mangelhaft erbrachte Leistungen verankert. Im Klartext: Ist ein Zug verspätet oder fällt aus, werden den Verkehrsunternehmen vom Verband die Zuschüsse gekürzt. Wie genau die Sanktionen geregelt sind und auf welche Höhe sich die Zuschusskürzungen belaufen, ist jedoch nicht bekannt.

Um auf diese Fragen zu beantworten, haben die Sozialliberalen einen Fragenkatalog zusammengestellt und diesen bei der Stadtverwaltung, NVR und VRS eingereicht.

„Spätestens, wenn eine Bürgerin oder ein Bürger aufgrund eines ausgefallenen Zuges zum zweiten oder dritten Mal frierend am Bahnhof wartet, wird er das nächste Mal gerne auf ein Auto zurückgreifen. Nur mit einem pünktlichen, qualitativ hochwertigen und preisgünstigen ÖPNV wird man Kundinnen und Kunden binden und Autofahrerinnen und Autofahrer zum Umstieg bewegen können", so Felix Kopinski, Fraktionsvorsitzender der Sozialliberalen.

„Wir müssen wissen, wie es in Bonn um die Pünktlichkeit im ÖPNV bestellt ist. Einerseits weil der ÖPNV mit Steuergeldern der Bürgerinnen und Bürger subventioniert wird. Andererseits weil die Nutzerinnen und Nutzern mit ihren Monatsfahrkarten für Züge zahlen, die verspätet oder ganz ausgefallen sind. Dies ist nicht länger hinnehmbar", mahnt Kopinski.

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