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Resolution gegen die weitere Reduzierung des Fernverkehrsangebots am Bahnhof Siegburg

Fernzug
Nachdem von der Deutschen Bahn bereits im vergangenen Jahr ICE-Halte am Bahnhof Siegburg gestrichen wurden, soll das Angebot zum diesjährigen Fahrplanwechsel weiter eingeschränkt werden. Die Sozialliberalen fordern die Deutsche Bahn in einer gemeinsamen Resolution mit CDU, SPD, Grünen, FDP und Linken auf, auf eine weitere Kürzung des Fernverkehrsangebot zu verzichten.

Kürzlich hat die Deutsche Bahn ihren neuen Fahrplan veröffentlicht, der ab Dezember 2019 gelten soll. Demnach plant das Unternehmen, das Fernverkehrsangebot am Bahnhof Siegburg massiv einzuschränken. Reisende müssen sich zukünftig zwischen zwei ICE-Zügen auf Taktlücken von über einer Stunde einstellen. Ebenso werden einige Direktverbindungen komplett aus dem Angebot gestrichen bzw. auf wenige Einzelzüge beschränkt, so dass manche Städte wie Stuttgart, Ulm oder Augsburg nur noch mit Umstieg zu erreichen sind.

Nachdem bereits zum letzten Fahrplanwechsel im vergangenen Jahr zwei ICE-Halte in Siegburg von der Deutschen Bahn gestrichen wurden, soll das Angebot nun das zweite Jahr in Folge reduziert werden. Dabei hatte das Unternehmen noch vor wenigen Monaten das Gegenteil mitgeteilt. In einer gemeinsamen Gremiensitzung der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises wurde seitens der Bahn zugesagt, dass die Streichung der ICE-Halte zurückgenommen und das Angebot mittel- bis langfristig sogar ausgebaut werden soll.

„Noch im Frühjahr wurde uns versprochen, dass die Anzahl an Fernverbindungen am Bahnhof in Siegburg wiederhergestellt werden soll. Nun soll das Angebot plötzlich doch weiter eingeschränkt werden. Die Entscheidung ist für uns weder nachvollziehbar, noch hinnehmbar", so Valentin Brückel, verkehrspolitischer Sprecher der Sozialliberalen.

„Auch der Deutschen Bahn dürfte bekannt sein, dass die Bedeutung des Bahnhofs Siegburg als Verkehrsknotenpunkt der Region durch die Reduzierung der Fernverbindungen am Bonner Hauptbahnhof zugenommen hat. Sollte die Bahn ihre Pläne umsetzen, wäre dies ein herber Schlag für viele Bürgerinnen und Bürger aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. Mit der Resolution, die wir nun gemeinsam mit der CDU, SPD, Grünen, FDP und Linken einbringen, möchten wir unserem Unmut über die Entscheidung der Deutschen Bahn Nachdruck verleihen", so Brückel weiter.

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