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Förderung von Lastenfahrrädern in Bonn

Lastenrad

Neben Autos sind auch Lieferfahrzeuge für erhöhte Luftschadstoffwerte auf dem Bonner Stadtgebiet verantwortlich. Lastenfahrräder sind eine umweltschonende Alternative, die einen emissionsfreien Warentransport ermöglichen. In Köln können kleine Unternehmen und Vereine bei der Anschaffung eines Lastenfahrrads seit Beginn des Jahres eine Kaufprämie von 2.500 Euro beantragen. Die Sozialliberalen wollen die Verwaltung damit beauftragen, ein ähnliches Förderkonzept für Bonn auszuarbeiten.

Auf der Reuterstraße und am Belderberg drohen aufgrund zu hoher Luftschadstoffwerte weiterhin Fahrverbote für Dieselfahrzeuge. Diese Strecken werden jedoch nicht nur von vielen Pendlerinnen und Pendlern auf ihren täglichen Weg zur Arbeit, sondern auch von zahlreichen Lieferfahrzeugen genutzt. Wenn es gelingt, die Anzahl von Lieferwagen mit Verbrennungsmotor auf den Bonner Straßen zu reduzieren, kann hiermit ein wichtiger Beitrag geleistet werden, um die CO₂-, Stickoxid- und Feinstaubwerte nachhaltig zu senken.

Hierzu braucht es allerdings emissionsfreie bzw. emissionsarme Alternativen zum Warentransport. Lastenfahrräder bieten die Möglichkeit zum umweltschonenden Warentransport und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Damit mehr kleine Unternehmen, Handwerker, Vereine und Gruppierungen beim Warentransport auf Lastenfahrrädern zurückgreifen, muss ihnen ein finanzieller Anreiz gegeben werden.

Die Sozialliberalen wollen die Verwaltung deswegen damit beauftragen, ein Konzept zur Förderung von Lastenfahrrädern in Bonn zu erarbeiten. Das Konzept soll sich am Kölner Konzept orientieren, wo seit Beginn dieses Jahres eine Kaufprämie von bis 2.500 Euro pro Lastenfahrrad beantragt werden kann. Hierfür werden in Köln pro Jahr jeweils 100.000 Euro im Haushalt bereitgestellt. Bis zum 14. März 2019 sind in Köln bereits 181 Förderanträge mit einem Fördervolumen von 325.000 Euro eingegangen.

„In Köln sind allein in den ersten drei Monaten so viele Förderanträge eingereicht worden, dass die Summe der beantragten Mittel den bereitgestellten Betrag um mehr als das Dreifache übersteigt. Das überwältigende Interesse der Bürgerinnen und Bürger zeigt, dass die Nutzung von Lastenfahrrädern dabei helfen kann, die Schadstoffbelastungen zu senken", so Felix Kopinski, Fraktionsvorsitzender der Sozialliberalen. „Zu diesem Schluss ist auch die Stadt Köln gekommen. Obwohl die Fördermittel bereits nach kurzer Zeit ausgeschöpft waren, hat die Kölner Verwaltung entschieden, dass alle Anträge genehmigt werden, die die formalen Kriterien erfüllen", so Kopinski weiter.

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