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Fehlende Redirects beim Relaunch von bonn.de

Fehlermeldung bonn.de

Seit knapp einer Woche erstrahlt die Webseite bonn.de in neuem Glanz. Wenn man jedoch bestimmte Seiten über die gängigen Suchmaschinen wie Google ansteuern will, erhält man die Fehlermeldung, dass die gesuchte Seite nicht gefunden werden konnte. Der Grund hierfür sind fehlende sogenannte Redirects. Redirects sind bei dem Relaunch einer Internetseite unverzichtbar, da hiermit die alte und die neue Webseite miteinander verknüpft werden. Die Sozialliberalen haben nun nachgefragt, wie es zu diesem Missgeschick kommen konnte.

In der vergangenen Woche hat die Stadt ihren Internetauftritt bonn.de, wie es so schön in Neudeutsch heißt, relauncht, das heißt neu veröffentlicht. Nun lässt sich über verschiedene Geschmäcker trefflich streiten. Einige Bürgerinnen und Bürger werden Optik, Design, Funktionalität und Übersichtlichkeit der neuen Webseite gelungen finden, andere hingegen nicht. Ein klares Plus der neuen Onlinepräsenz ist sicherlich, dass die Webseite im Zeitalter von Smartphones endlich auch für mobile Endgeräte optimiert ist.

Es gibt jedoch ein Manko: Leider wurde es von der Stadt bzw. von der ihr beauftragten Internetagentur offensichtlich versäumt sogenannte Redirects einzurichten. Redirects sind Umleitungen, die eine alte und eine neue Webseite miteinander verknüpfen, indem Suchmaschinen mitgeteilt wird, unter welcher Adresse ein Inhalt früher einmal auffindbar war und wo dieser Inhalt auf einem neuen Server zu finden ist. Geschieht dies nicht, erhält die Nutzerin bzw. der Nutzer beim Aufruf eines Links von Google oder anderen Suchmaschinen die Fehlermeldung, dass die aufgerufene Seite nicht gefunden werden konnte. Einige Seiten der neuen städtischen Onlinepräsenz können weiterhin über Suchmaschinen aufgerufen werden, viele andere jedoch nicht.

Die Sozialliberalen haben aus diesem Grund eine Anfrage gestellt, in der die Verwaltung um Aufklärung gebeten wird, wie es zu diesem Versäumnis kommen konnte. „Unternehmen in Deutschland geben viel Geld für Maßnahmen aus, um über Suchmaschinen wie Google gefunden zu werden. Deswegen ist es vollkommen unverständlich, dass keine Redirects von der alten auf die neue Webseite der Stadt eingerichtet worden sind", erklärt Felix Kopinski, Fraktionsvorsitzender der Sozialliberalen. „Es stellt sich Frage, wie es zu diesem Missgeschick kommen konnte. Eigentlich bleiben nur zwei Möglichkeiten: Entweder es handelt sich tatsächlich um einen Fehler der Internetagentur oder die Stadt hat das Thema Redirects bei der Beauftragung überhaupt nicht bedacht", so Kopinski weiter.

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