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Bonnerinnen und Bonner stimmen gegen das Zentralbad

Endergebnis Bürgerentscheid Zentralbad

Die Bürgerinnen und Bürger haben entschieden: Mit 51,94 % zu 48,06 % sprachen sich die Wählerinnen und Wähler gegen den Bau des Zentralbades aus. Die Sozialliberalen begrüßen das Ergebnis und freuen sich, dass die massive Öffentlichkeits- und Werbekampagne der Zentralbadbefürworter bei den Wählerinnen und Wählern offensichtlich keine Früchte getragen hat.

An der Abstimmung über die Zukunft der Bonner Bäderlandschaft haben sich mehr als 100.000 Personen beteiligt. Mit der hohen Wahlbeteiligung haben die Bonnerinnen und Bonner ein Zeichen für mehr Bürgerbeteiligung gesetzt und verdeutlicht, dass sie bei städtischen Entscheidungen stärker eingebunden werden möchten. Ein besonderer Dank gilt den vielen Ehrenamtlichen, die den Bürgerentscheid mit ihrem Engagement erst möglich gemacht haben – insbesondere den Initiativen „Kurfürstenbad bleibt" und „Frankenbad bleibt Schwimmbad".

In erster Linie ist es nun Aufgabe des Oberbürgermeisters, zu verhindern, dass es in anderen Bädern zu einer Situation wie im Kurfürstenbad kommt. „In jeden Fall muss vermieden werden, dass ein weiteres Schwimmbad aufgrund technischer Mängel und somit vermeidbaren Gründen geschlossen wird. Aus diesem Grund müssen die Sanierungsarbeiten von Hardtbergbad und Beueler Bütt schnellstmöglich eingeleitet werden", stellt Felix Kopinski, Fraktionsvorsitzender der Sozialliberalen, klar. „Zudem müssen die geschlossenen Schulschwimmbäder schnellstmöglich saniert werden, um weitere Ausfälle beim Schwimmunterrichts zu verhindern", so Kopinski weiter.

Ebenso muss der Oberbürgermeister zügig alternative Konzepte entwickeln, um die Bäderlandschaft in Bonn neu zu strukturieren. Hierbei müssen die verschiedenen Interessen im gesamten Bonner Stadtgebiet berücksichtigt werden. „Bei den Überlegungen muss ein besonderer Fokus auf die Stadtteile im Bonner Norden und Süden gelegt werden, in denen die meisten Kinder und Jugendlichen leben", erklärt Kopinski. Da der Bonner Süden momentan von der Schwimmbadinfrastruktur abgeschnitten ist, gilt es nun zu prüfen, ob eine Sanierung oder ein Neubau des Kurfürstenbades Abhilfe schaffen kann.

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