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Kommentar zu den Vorwürfen der Journalistin Marion Steeger

Bürgerentscheid Zentralbad

Sehr geehrte Frau Steeger,

wir hatten zwei demokratisch gefasste Beschlüsse unserer Fraktion auf ein Wahlplakatmotiv gedruckt: "Ja, für ein neues Schwimmbad! (in Godesberg und Tannenbusch)", wir sind für den Neubau von mindestens einem Hallenbad in Bonn. Und "Ja, im Bürgerentscheid!", denn wir sind gegen das von Oberbürgermeister und Ratsmehrheit geplante Zentralbad.

Sie werfen unserer Fraktion nun in einem Kommentar Irreführung durch ein Facebook-Bildchen vor. Leider geht dieser Spin erst dann auf, wenn man das Ergebnis des Bürgerent-scheides bereits kennt. Da müssen wir passen. Bei Ihnen mag das anders sein.

Nicht allem, was manche Menschen verwirren mag, liegt eine Irreführung zugrunde.
Um jene Irreführung zu vermeiden, die Sie uns vorwerfen, hatten wir nachträglich sogar eine Klarstellung hinzugefügt. Dies nennen sie perfide. So könnte man auch behaupten "Starbucks bedroht seine Kunden!", weil Warnhinweise vor zu heißem Kaffee auf die Becher gedruckt werden, um Missverständnisse zu vermeiden.

Die Aussage, wir seien für einen Neubau, aber gegen das Zentralbad, also für ein Ja im Bür-gerentscheid, mag für viele durchaus verwirrend sein. Dies ist allerdings zum großen Teil auch der notorischen Nichtbenennung des zentralen Bäderprojektes als "Zentralbad" von Seiten der Zentralbad-Fans geschuldet. Man möchte unbedingt den Eindruck einer Zentrali-sierung vermeiden. Es wird angeblich nichts zentralisiert, obwohl die bloße Zahl genau dies belegt.

In Bonn werden zwei Bäder durch ein Bad ersetzt, doch die Jamaika-Fraktionen werben mit einem "dezentralen Bäderkonzept". Das Zentralbad wird als alternativlos verkauft. Als könne ohne Zentralbad nie wieder ein anderes Schwimmbad gebaut oder saniert werden. Und offensichtlich darf man den Begriff "neues Schwimmbad" nicht mehr benutzen, wenn man nicht das geplante OB-Monument meint. Irre.

Wenn das Zentralbad gebaut wird, ist die Bäderstruktur in Bonn auf Jahrzehnte fest zementiert. Es wird noch unmöglicher, die kommunale Mindestinfrastruktur im Veedel zu retten. Diese Beschlusslage der Piraten und der Sozialliberalen ist den meisten Bonnern vermutlich unbekannt, aber seit Jahren transparent einsehbar, festgehalten, dokumentiert und veröffentlicht.

Sie wünschen sich andere Motive. Deshalb ein Vorschlag zur Güte:

Welchen Entwurf hätten Sie denn gerne?

Ja, zu neuen Stadtteilbädern!

Ja, zu neuen Stadtteilbädern!

Niemand hat die Absicht

Niemand hat die Absicht

Ein Zentralbad

Ein Zentralbad

zwei Stadtteilbäder

zwei Stadtteilbäder

Ja oder Nein

Ja oder Nein

Jajaja

Jajaja


Wir nehmen auch gerne Vorschläge entgegen.

Ihre drei lustigen Jungs.

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